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Gesundheitliche Gefahren durch die Herkulesstaude (Riesenbärenklau)

1.07.2016 Gesundheitliche Gefahren durch die Herkulesstaude (Riesenbärenklau)

Der oder gelegentlich auch die Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, Syn.: Heracleum giganteum), auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist eine zwei- bis mehrjährige, wenn unbeeinflusst einmalblühende krautige Pflanze, also keine Staude. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus.
Das im Pflanzensaft und in den Brennhaaren der Herkulesstaude enthaltene Gift Furocumarine kann in Verbindung mit Sonnenlicht bei Mensch und Tier einen großflächigen Hautausschlag, stark juckende Entzündungen, Blasenbildungen sowie Verbrennungen dritten Grades verursachen. Bei kleinen Kindern können die Verbrennungen sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.Zudem verdrängt die Herkulesstaude die heimische Flora und siedelt sich bevorzugt in Feuchtbiotopen an, die besonders schützenswert sind.
Einfach abschneiden genügt bei Riesen-Bärenklau nicht. Der Hobbygärtner muss vorsichtig sein: Eigentlich stirbt der Riesen-Bärenklau nach der Blüte ab. Wird die Pflanze aber vor dem Ende der Blütezeit geschnitten und überlebt im Boden, kann sie im darauffolgenden Jahr erneut Blüten und Samen bilden. Deshalb ist Ausgraben notwendig. Wer sich nicht sicher ist, wie er vorgehen soll, kann sich an eine Naturschutzbehörde in seiner Nähe wenden.
Bei Sonnenlicht wird's gefährlich. Sehr effektiv ließen sich die Pflanzen mit einem scharfen Spaten entfernen. Damit steche man etwa 10 bis 15 Zentimeter tief in den Boden, heißt es in einem Informationsblatt des Pflanzenschutzdienstes der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Allerdings sollte man dabei unbedingt vollständige Schutzkleidung tragen. Wichtig ist vor allem auch ein Gesichtsschutz. Außerdem ist es ratsam, bei bedecktem Wetter zu arbeiten.

Stängel des Riesen-Bärenklaus,  kaum gefurcht und purpurne Flecken  im Gegensatz zum Wiesen-Bärenklau

Stängel des Riesen-Bärenklaus, charakteristisch: kaum gefurcht und purpurne Flecken, im Gegensatz zum Wiesen-Bärenklau.
Frühling

11.03.2016 Frühling

Im März und April ist es dringend nötig, dem vom Winter strapazierten Rasen eine Frühjahrskur angedeihen zu lassen. Zuerst sollte man den Rasen vertikutieren um ihn von dem gefährlichen Rasenfilz (s.a. Rasenpflege I) zu befreien. Mit einem Vertikutiergerät (s.a. Produktbeschreibung Vertikutierer) wird der Rasenfilz aufgeschlitzt und vernichtet. Gleichzeitig wird die Qualität des Bodens verbessert, da Luft, Wasser und N?hrstoffe nun leichter eindringen können. Nach dieser Behandlung kann der Filz leicht abgerecht werden. Nach dieser Behandlung sollte der Rasen auch gleich das erste Mal gemäht werden. Ein kurzer Schnitt wirkt sich günstig auf die Rasendichte aus, allerdings sollte eine Mindesthöhe von 3cm nicht unterschritten werden. Im April spätestens sollte man Unkräuter ausstechen, da sich ihre Verbreitung um diese Jahreszeit noch in Grenzen hält. Außerdem sollte die sogenannte Frühjahrsdüngung erfolgen, um den Rasen für die kommenden Strapazen zu stärken (s.a. Rasenpflege Düngung). Ab Mai muss der Rasen dann regelmäßig gemäht werden. Auf weitere Düngungen kann im Frühjahr weitgehend verzichtet werden, da der Rasen in dieser Zeit sowieso einen Wachstumsschub erfährt. In Trockenperioden sollte man den Rasen allerdings regelmäßig bewässern. Wenn Sie diese Regeln der Rasenpflege in den Frühjahrsmonaten befolgen, werden Sie das saftige Grün in ihrem Garten den ganzen Sommer über genießen können.